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IFAG - Institut für angewandte Gerontologie - Private Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte mit staatlich anerkannter Berufsfachschule für Altenpflege - staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung des Landes Berlin

 

 

Fit Im Alter
Gerontologen erforschen das menschliche Altern

Die Welt vom 28.10.2006

Fit Im Alter - Gerontologen erforschen das menschliche Altern Seniorengerechte Architektur, Mehrgenerationenhäuser, Reisen und Fitnessprogramme für ältere Menschen - immer mehr Angebote richten sich speziell an die ältere Generation. Denn in Deutschland werden - wie in allen Industrieländern - immer mehr Menschen immer älter.

Gerontologie - die Wissenschaft vom Altern - kann inzwischen an fünf Ausbildungsstätten in Deutschland sogar studiert werden, als Aufbau- oder Weiterbildungsstudiengang an den Universitäten Heidelberg, Erlangen-Nürnberg sowie an der Universität in Kassel und der Universität Dortmund. Die Hochschule Vechta bietet einen grundständigen Vollzeitstudiengang an. An manchen Fachhochschulen kann man Gerontologie als Studienschwerpunkt wählen, wenn man im Diplom-Sozialpädagogik oder Diplom-Sozialarbeit studiert.

An der Hochschule Vechta wird seit dem Wintersemester 2005/2006 das grundständige Gerontologiestudium für Studienanfänger mit einem Bachelor- bzw. einem Masterabschluss angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester. Claus Schmelz, Studiengangskoordinator der Hochschule Vechta, ist überzeugt: "Die Berufsaussichten für qualifizierte Gerontologen sind überdurchschnittlich gut." Im gesamten Bundesgebiet müssten viele Stellen neu besetzt werden, weil die bisherigen Stelleninhaber selbst die Altersgrenze erreichten. Im Laufe der Zeit seien die erforderlichen Qualifikationen für diese Stellen deutlich gestiegen: "Mit unserem Studiengang erzielen Sie eine Querschnittsqualifikation, die befähigt, in allen möglichen Bereichen tätig zu werden", verspricht Schmelz. Die Absolventen seien in der Lage, verschiedene Branchen unter dem Blickwinkel der Gerontologie zu vernetzen. Sie arbeiteten neben den klassischen Feldern Altenarbeit und Altenpolitik auch in der Finanzberatung und der Werbung.

Auch ein Aufbau- und ein Ergänzungsstudiengang werden an der Hochschule Vechta berufsbegleitend angeboten. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes einschlägiges Universitäts- bzw. Fachhochschulstudium. Studienbewerber mit einer nachgewiesenen hauptberuflichen Tätigkeit in einem Bereich der Altenhilfe/ Altenarbeit werden dabei bevorzugt. Die Regelstudienzeit beträgt fünf Semester.

Gerontologen erforschen das menschliche Altern sowie die Bedingungen für ein gesundes, zufriedenes Altern. Sie arbeiten vorwiegend an Universitäten, aber auch in der Erwachsenenbildung oder in Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus können sie als Sachverständige für altengerechtes, barrierefreies Wohnen oder in Werbe- und Marktforschungsinstituten tätig werden.

Dabei kann es durchaus von Vorteil sein, zum Erststudium, sei es nun Architektur, Touristik, Sport oder Psychologie, als Zusatzqualifikation Gerontologie zu studieren. Denn in all diesen Bereichen gilt der Seniorenbereich als wachsende Branche.

Der größte Anteil der Berufe im Seniorenbereich entfällt allerdings nach wie vor auf die Altenpflege. Jörg Peter, stellvertretender Schulleiter der Berufsfachschule für Altenpflege am Institut für angewandte Gerontologie (IFAG), sieht einen wachsenden Bedarf für Altenpfleger: "Wir werden in Zukunft vor allem qualifizierte Altenpfleger brauchen. Jede entsprechende Einrichtung muss künftig einen gewissen Anteil an qualifiziertem Personal vorweisen."

Auch Thomas Schelzky, langjähriger Präsident der Europäischen Validationsassoziation (EVA) sieht einen Anstieg des Fachkräftebedarfs voraus. "Durch die Zunahme von hochbetagten Menschen in den verschiedenen Einrichtungen steigt auch die Notwendigkeit der fachlichen Betreuung so genannter Demenzkranker. Dies kann nicht der Laienbetreuung überlassen werden."

Bundesweit wurde die Altenpflege deshalb als dreijähriger Ausbildungsberuf eingeführt. Die gesamte Ausbildung wird nun im Praxisverbund von Altenpflegeeinrichtung und Schule durchgeführt. Zugangsvoraussetzung ist entweder der Realschulabschluss oder der erweiterte Hauptschulabschluss. Auch mit dem einfachen Hauptschulabschluss ist die Ausbildung möglich, aber nur, wenn eine abgeschlossene zweijährige Berufsausbildung nachgewiesen werden kann. Neu ist, dass ein Ausbildungsvertrag mit einer staatlich anerkannten Ausbildungsstätte - also einer Altenpflegeeinrichtung oder einem häuslichen Pflegedienst - bereits zu Beginn der Ausbildung vorliegen muss.

Für den Umgang mit Demenzerkrankten werden darüber hinaus Weiterbildungen von verschiedenen Bildungsträgern angeboten. Eine "Gerontopsychiatrische Basisqualifikation" vermittelt Kenntnisse und Erfahrungen für den schwierigen praktischen Umgang mit verwirrten Menschen. Auch die "Validation" demenzkranker Menschen nach der Methode Feil ist eine Möglichkeit, dem überwiegend auf seine Gefühle angewiesenen verwirrten Menschen wieder ein Stück Lebensqualität zu ermöglichen und auf diese Weise den Medikamenteneinsatz zu reduzieren. Vor allem von Betreuungsstätten mit hohem Qualitätsstandard werden solche Qualifikationen als attraktiv gewertet.

Weitere Informationen:
www.ifag-berlin.de
www.validation-eva.com

 

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